Samstag, 4. Februar 2006

Aktuelle Gruppenarbeit

In unserem Proseminar „Netzwerkmedium Internet“ arbeiten wir momentan in Gruppen an der Erstellung von Beiträgen für das Wiki der Medienwissenschaft.

Die Gruppe in der ich gemeinsam mit Sylvie und Maike arbeite, beschäftigt sich mit dem Thema „Online Communities“.
Bisher haben wir zusammen die Struktur für unseren Beitrag erarbeitet und uns die einzelnen Unterpunkte und Fragestellungen überlegt, auf die wir in unserem Beitrag eingehen möchten. Am Ende unserer Arbeit soll nämlich ein Experten-Interview zum gewählten Themengebiet geführt werden, dessen Ergebnisse ebenfalls in den Beitrag einfließen werden.

Bisher ist geplant, dass unser Beitrag Folgendes enthalten soll:
  • Eine generelle Klärung der Definition und Charakteristika von „Online Communities“
  • Dabei werden wir auch die Geschichte der virtuellen Gemeinschaft knapp zusammenfassen
  • Anschließend möchten wir auf die verschiedenen Formen von virtuellen Gruppen eingehen und einige Beispiele skizzieren
  • Dann werden wir uns dem Verhältnis zwischen Virtualität und Realität widmen
  • Und hoffentlich auch zu einem (eventuell zukunftsorientierten) Fazit kommen.

Dienstag, 20. Dezember 2005

Wünsch dir was!

Die Seite http://www.flashmob24.de bietet die Gelegenheit, vor Weihnachten noch schnell einen Wunsch zu äußern: Nutzt diese Chance und lasst unsere Politiker wissen, was Ihr von ihnen während ihrer Regierungszeit erwartet!

Sonntag, 11. Dezember 2005

Blog-Portrait

Für mein Blog-Portät habe ich mir Konstantin Binders Blog "London leben" http://www.londonleben.co.uk/ ausgesucht.

Seit Januar 2004 berichtet Konstantin aus "der großartigsten Stadt der Welt", wie er London selber nennt.
In seinem Blog gibt es neben regelmäßigen Notizen zu seinen Erlebnissen in London auch Unmengen an Fotos , Videos, Musikempfehlungen, Buchtipps und Kommentare zu London-bezogenen Themen, wie Politik, Restaurants, Architektur oder aktuellen Geschehnissen.

Der Schreibstil ist locker bis absolut umgangssprachlich, man darf also keine Berichte auf dem Niveau eines Reiseführers erwarten, sondern vielmehr illustrierte Notizen, die mal persönlich, mal banal, manchmal langweilig, aber manchmal auch sehr interessant und unterhaltsam sein können.
Dieser Blog dient sehr gut dazu, ungewöhnliche Schnappschüsse aus London zu finden und einen kleinen Einblick in die verschiedenen Seiten der Stadt zu gewinnen - gerade in jene, die man in Reiseführern nicht vorgestellt bekommt.

Montag, 28. November 2005

Das Internet und unsere sozialen Beziehungen

Barry Wellman stellt in seinem Text Personal Relationships: On and Off the Internet die Frage, in wie weit das Internet unsere persönlichen Beziehungen beeinflusst und stellt die Ergebnisse mehrerer Studien dar, die zu diesem Thema durchgeführt wurden.

Heute ist man in der Internetforschung sehr bemüht, zu realitätsnahen Resultaten zu kommen, anstatt wie früher nur ausgewählte Gruppen der Mediennutzer zu untersuchen oder sich auf spezielle Aspekte zu konzentrieren. Die heutigen Forschungen basieren demnach auf Umfragen, Interviews oder Beobachtungen, um eine möglichst breite Nutzerschaft der Medien in die Untersuchung einbeziehen zu können.

Zu den sozialen Aspekten des Internets gehören:

Kontakt zwischen einer Vielzahl von Netzwerkmitgliedern, der unabhängig von räumlichen oder zeitlichen Distanzen ist

Kontakt zwischen Personen mit unterschiedlichem zeitlichem Rhythmus (Sender und Empfänger müssen nicht zur gleichen Zeit online sein)

Schnelligkeit

Die reduzierte soziale Präsenz des Internets limitiert Emotionen und komplexe Interaktion

Durch „Nur Text“ Kommunikation werden Kennzeichen der Menschen reduziert (Geschlecht, Alter, sozialer Stand, etc. werden nicht kenntlich)

Extreme Formen der Kommunikation sind möglich, da kein direkter Kontakt besteht (in E-Mails wird geschrieben, was man sich persönlich nie sagen würde)

Durch Links und andere Vernetzungen vergrößern sich die sozialen Verbindungen

Es ist Kontakt zu vielen und unterschiedlichen sozialen Kreisen möglich

Die Kommunikation ist weder uniform noch universell


Das Thema der sozialen Kontakte im Bezug auf das Internet wurde auch von vielen Schriftstellern und Journalisten aufgegriffen. In der Diskussion bildeten sich schnell zwei gegensätzliche Lager, so gab es zum einen die Vertreter der utopischen Ansicht, die das Internet als „Global Village“ preisten und das Netz „the most transforming technological event since the capture of fire“ nannten. Auf der anderen Seite gab es die dystopische Opposition, die der Meinung war, das Internet könne nie den Wert der realen Beziehungen erreichen. Sie meinten: „Online-Relationships only take time away from the more emotionally satisfying relationships that could be found offline.” und sahen die Gefahr der Isolation und der Bildung von multiplen Persönlichkeiten.
Laut Barry Wellman haben beide Seiten eine zu vereinfachte Sicht auf das Internet, da beide davon ausgehen, dass das Internet Menschen aus ihrem realen Leben zieht und die tatsächliche Internetnutzung der Menschen ignoriert wird. In diesen Betrachtungen fehlt also der soziale Kontext.

Neue Studien beschäftigen sich mit der Frage „Beeinflusst das Internet den persönlichen, direkten sozialen Kontakt?“
Sie konnten beweisen, dass ein Großteil des Online-Kontaktes zwischen Menschen besteht, die sich auch offline kennen und somit auch persönlichen Kontakt haben.
Es gibt keinen Beweis, dass soziale Kontakte und das tägliche Leben durch die Nutzung des Internets beschädigt werden.
Aber wenn die Zeit, die wir vor dem Computer verbringen sich nicht negativ auf unsere sozialen Kontakt auswirkt – welche anderen Aktivitäten kommen denn dann als Folge der Internetnutzung zu kurz?
Auch diese Unklarheit konnte beseitigt werden. Nach amerikanischen Studien reduziert die Internetnutzung die Zeit, die ansonsten vor dem Fernseher oder mit anderen „alten“ Medien verbracht wird.
Der soziale Kontakt wird nicht gestört, im Gegenteil kann sich zwischen Online und Offline-Kontakt sogar ein Kreislauf entwickeln, indem sich beide Formen der Kommunikation gegenseitig verstärken.
Dabei überwiegt jedoch der Kontakt zur Familie, die häufiger Online kontaktiert wird, als zum Beispiel Freunde. Diesen Sachverhalt erklärt Barry Wellman damit, dass der Kontakt zur Familie routinierter abläuft und weniger Aktivität erfordert, als der zu den Freunden.

Ein anderes Thema in den Studien war die Schließung neuer Kontakte über das Internet. Werden tatsächlich häufig neue Bekanntschaften in Chats, Foren oder über E-Mails geschlossen? Die Studien zeigen, dass dies nur selten der Fall ist und dass die geschlossenen Beziehungen meist auch nur sehr kurz anhalten oder aber schnell zu Offline-Beziehungen werden, da immer das Bedürfnis aufkommt, sich persönlich zu treffen.
Doch auch zur Beendigung von Kontakten kann das Internet genutzt werden, schließlich ist es weit einfacher, E-Mails zu ignorieren, als Personen.

Abschließend fasst Wellman, die wichtigsten Vorteile der „Networked Individuals“ zusammen: Sie sind in der Lage in verschiedene soziale Netzwerke eingebunden zu sein und sie können Kontakt zu Personen in ihrer Nähe, als auch Kontakt über große Distanzen halten, was besonders heute von Bedeutung ist, da es häufig zu räumlichen Trennungen von Personen kommt. Eine große Rolle spielt für ihn das „keeping in touch“, die Möglichkeit, unter geringem Aufwand Kontakte zu halten, die vor dem Durchbruch des Internets so nicht zur Verfügung stand.

Ich persönlich kann nach meinem Wissen viele Ergebnisse der Studien bestätigen. Ich glaube nicht, dass die direkten Kontakte durch die Kommunikation über das Internet abnehmen, vielmehr bietet das Internet eine großartige Ergänzung zur direkten Kommunikation. Beispielsweise wäre es ohne E-Mails oder Messenger überhaupt nicht möglich, Kontakt zu weit entfernt lebenden Freunden oder Bekannten zu halten – es sei denn, man kann es sich leisten, ein Vermögen für Telefonkosten auszugeben.
Auch kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Online-Kommunikation ebenso zur Terminabsprache oder anderer knapper Kommunikation mit Menschen, die sich in der Nähe befinden, als Ersatz für kurze Telefonate sehr nützlich ist.
Trotzdem bin ich selbst auch immer ein bisschen „dystopisch“ was das Internet betrifft. Ich selbst halte es für realistisch zu denken, dass die Online-Beziehungen nicht an die realen, persönlichen Beziehungen heranreichen können. Sie werden diese nie ersetzen können - aber das sollen sie ja auch gar nicht, sondern eben ergänzen.

Samstag, 19. November 2005

"Web 2.0"

Auf seiner Internetseite definiert Tim O’Reilly die wesentlichen Eigenschaften des „Web 2.0“ und seine Unterschiede zum Vorgänger „Web 1.0“

http://www.oreillynet.com/pub/a/oreilly/tim/news/2005/09/30/what-is-web-20.html

Für ihn markierte der „Dot Com“ Kollaps den Wendepunkt in der Entwicklung des Internets und somit die Vorraussetzung für das „Web 2.0“. Dies bezeichnet O’Reilly als eine Plattform, auf der die Nutzer zusammenarbeiten und kooperieren und durch ihre Aktivität die Reichweite, die Serviceleistungen und die Möglichkeiten des Internets stetig erhöhen.. Schlüsselbegriffe in seinem Text sind „participation“, „collective intelligence“, „customer-self service“, „Hyperlinking“ und „collective activity“.
Die Macht im “Web 2.0” liegt beim Benutzer, er ist „Co-Entwickler“ der neuen Software und verbreitet diese an andere, wodurch der Anbieter der Webseite selbst keinerlei Werbung für seine Software zu machen braucht. Durch den Austausch der Nutzer untereinander wird das Internet zum „Global brain“.

“The service automatically gets better the more people use it.”, so O’Reilly.

Seine Paradebeispiele für diese benutzerbestimmten Services des Web 2.0 sind Google, ebay, Amazon, Napster, Wikipedia und Weblogs.

Auf zahlreichen Seiten wurde O’Reillys Artikel kommentiert und diskutiert. Die folgenden Links sind nur eine winzige Auswahl der Weblogs oder Online-Artikel, die sich auf seinen Text beziehen:

http://webcultureblog.de/

http://www.brianstorms.com/mt/mt-tb.cgi?__mode=view&entry_id=612

http://www.enomaly.net/web2_0.1031.0.html

http://elearndev.blogspot.com/2005/10/web20-learning-game.html

http://www.nieuwbourg.com/web2.0/Lu-dans-la-presse-en-anglais-_r2.html

http://zen.seesaa.net/article/7666216.html

http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/406/62344/print.html

Hier fallen Begriffe wie „Social fabric“ oder „Social Software“, welche ich durchaus für zutreffend halte. Die bekanntesten und erfolgreichsten Internetseiten verdanken ihren Status keinen Marketingstrategien oder Werbung, sondern allein ihren Benutzern. Amazon beispielsweise wird deshalb bevorzugt zum Onlinekauf genutzt, weil dort die Stimmen der Käufer zu hören sind. Wir als Benutzer sind nicht länger gezwungen, auf die Artikelbeschreibungen der Hersteller vertrauen zu müssen, sondern können uns untereinander austauschen. Wir können Empfehlungen machen, Kritik äußern, Ratschläge oder weitere Informationen geben und unsere Erfahrungen schildern.
Und was wären Ebay oder Wikipedia ohne uns? Ihre gesamte Existenz beruht auf der Aktivität der Benutzer.
Es ist also mit Sicherheit etwas dran an dem Satz „Wir machen das Web“.

Dennoch liegt die Kontrollmacht bei anderen, wie die Diskussionen zum Informationsgipfel in Tunis noch einmal deutlich gemacht haben. Wir mögen auf unserer digitalen Plattform schaffen und walten, wenn sich aber jemand entscheiden sollte, diese Plattform zu schließen, könnten wir dagegen nichts tun.

Dienstag, 15. November 2005

Zu "We are the web" von Kevin Kelly

Ich muss gestehen, dass ich erst nachdem ich Kevin Kellys Artikel zur Geschichte des Webs gelesen hatte, überhaupt über die Entwicklung des Internets nachgedacht habe.
Bisher hatte ich mir nie Gedanken darüber gemacht, wie die Geschichte des Webs begonnen hat, welche Entwicklungen vonstatten gehen mussten, damit das Internet auf den heutigen technischen Stand gelangen konnte. Ich muss all diese bahnbrechenden Entwicklungen wohl als selbstverständlichen Fortschritt gesehen haben. Ich weiß gar nicht mehr genau, wann ich zum ersten mal in Kontakt mit dem Worl Wide Web kam, ich kann mich aber noch erinnern, wie Schritt für Schritt immer neue Möglichkeiten hinzukamen. E-Mails, Napster, Suchmaschinen, Online-Shopping, EBay... selbstverständlich habe ich das ausprobiert und genutzt - die Frage, woher diese Angebote kamen, habe ich mir nie gestellt.
Aus Kevin Kellys Artikel ist mir im Gedächtnis geblieben, welche enorme "Eigendynamik" das Internet entwickelt hat. Die Nutzer setzten Entwicklungen in Gange, von denen die Erschaffer des Webs nie etwas geahnt hatten. Ich selbst hätte mir auch nicht denken können, welche gewaltige Rolle das Internet einmal spielen wird und mir war zu keiner Zeit bewusst, dass wir Nutzer besonders in den Anfangszeiten des Internets einiges zu seiner Weiterentwicklung beigetragen haben.

Ich@google.de

Hast du mal deinen eigenen Namen gegoogelt?
Es ist interessant, was dabei herauskommt. Sich selbst zu googeln kann wie ein Blick in ein altes Tagebuch oder Fotoalbum ausfallen und vergessene Erinnerungen wieder hervorholen, es kann jedoch auch wie ein Griff in die Lostrommel werden, bei dem du nicht weißt, was du kriegst. Wenn du Pech hast, bekommst du einen Haufen uninteressanter Beiträge, die nichts mit dir zu tun haben, im schlimmsten Fall findest du Verleumdungen oder üble Scherze auf deine Kosten, aber wenn du Glück hast, wirst du positiv überrascht.

Ich persönlich kann mich freuen, ich bin auf durchweg Positives gestoßen. Vom Zeitungsartikel, den ich im Grundschulalter über einen Klassenausflug verfasst habe, bis hin zu Auszeichnungen, die ich erhalten habe, war viel Interessantes dabei.

Imagining the Internet

Es ist erstaunlich, welche genauen Vorstellungen die Mehrzahl der Menschen von unserer medialen Zukunft hat. Auf die Frage, wie sich das Internet beispielsweise in den kommenden 10 bis 20 Jahren entwickeln wird, haben die meisten eine ausführliche Antwort parat. Das wurde auch in der Studie "Imagining the Internet" deutlich, in welcher die Befragten ihre Zukunftsvorstellungen über unterschiedlichste das Internet betreffende Themenfelder beschreiben sollten. Als ich Auszüge dieser Studie las, musste ich mich wundern, wie viele meiner eigenen Ideen von der Zukunft des Internets ich dort wiederfinden konnte. Zum Beispiel gibt es eine Frage zum Thema "Familie und Arbeit". 56% der Befragten sind sich einig, dass die Möglichkeiten der "Telework" und des "Home-schooling" die Grenzen zwischen Arbeit und Familienleben verwischen werden und somit auch die Verhältnisse in den Familien ändern werden. Diesem Gedanken stimme ich absolut zu. Auch mir ist schon der Schreckensgedanke gekommen, dass diese technischen Errungenschaften den Menschen in eine Situation der permanenten Abrufbereitschaft und Verpflichtung versetzen werden. Wenn man sich in 20 Jahren krank melden möchte, wird einen die Krankheit (ob nun echt oder vorgegeben) nicht mehr davon befreien, für die Arbeit verfügbar zu sein bzw. Schulkindern nicht die Pflicht nehmen, den Unterricht verfolgen zu müssen. Man wird kurzum also auch in seinem Privatleben immer mit einem Bein im Büro bzw. in der Schule stehen und niemals wirklich "abschalten" können.
Außerdem gab es in der Studie auch eine Frage zum Thema Kommunikation allgemein. Die Mehrzahl der Befragten ist der Ansicht, dass die sozialen Kontakte der Menschen und die Vernetzung untereinander zunehmen, zugleich jedoch die Intensität dieser Kontakte abnehmen wird. Auch diesem Gedanken kann ich zustimmen. So sehr das Internet es uns ermöglicht, Kontakt zu aller Welt aufzunehmen und uns untereinander international zu vernetzen, so ist es doch nicht vergleichbar mit persönlichem Kontakt und wird ein Gespräch unter vier Augen von Mensch zu Mensch nie ersetzen können.
Sehr interessant finde ich auch eine Frage der Studie, die sich der Entwicklung von Kunst und Kultur widmet. Diesen Aspekt des Internets habe ich persönlich zuvor noch nicht bedacht. Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob das Internet tatsächlich als Forum für Künstler und den Austausch von künsterlichen Werken dienen kann. Selbstverständlich lassen sich schriftliche Werke oder auch Bilder und Grafiken in sekundenschnelle verbreiten, jedoch kann ich mir nicht gut vorstellen, wie das Internet auch Ort der Entstehung von Kunst sein soll. Ich denke, dass bei den meisten Formen kreativer Arbeit, wenn auch nicht bei allen, doch ein persönlicher Austausch und direkte Zusammenarbeit von Vorteil ist. Zumindest stelle ich mir einen solchen Online-Austausch weit weniger aufregend vor, als eine kreative "Session" in einem Künstleratelier

Montag, 7. November 2005

3.

Im Jahre 2020 wird das Internet die meisten der "alten" Medien abgelöst haben. Es wird allgegenwärtig sein und als selbstverständlich angesehen werden.
Post, Einkäufe, Kommunikation, Rechnungen, oder Geldgeschäfte übers Internet abzuwickeln wird für jeden die übliche Art sein.
Kleine Kinder werden mit dem Internet aufwachsen, jeder Mensch wird mit dessen Nutzung vertraut sein. Bereits in Grundschulen werden Computer verwendet werden, Schüler werden ihre Hausaufgaben per Internet an ihre Lehrer reichen, ebenso wie sie im Unterricht mit ihrem Laptop oder den schuleigenen Computern das Internet nutzen werden. Mit Sicherheit wird das Internet als Medium und Kommunikationsmittel im Bildungssystem verstärkt eingesetzt werden. Ebenso werden Verwaltungsangelegenheiten oder amtliche Dinge über das Internet erledigt werden.
Wahrscheinlich wird es das Internet, wie wir es heute kennen, zu dem man nur über Computer Zugang erhalten kann, nicht mehr geben. Man wird außerdem auf Fernseher, DVD-Player, Radios, Telefone und herkömmliche PCs verzichten können, da es für all diese Dinge ein einziges Gerät bzw. System geben wird, welches zudem international zu nutzen sein wird.
Man wird also über das selbe System, mit dem man morgens eine Videobotschaft zu Bekannten in Südafrika schickt, mittags mit einem Gespräch überprüfen, ob das Kind in der Schule einen guten Vormittag verbracht hat und abends die amerikanischen Nachrichten schauen.

2.

Der besondere Netzwerkcharakter des Mediums Internet wird für mich zum Beispiel dann deutlich, wenn ich Rundmails verschicke oder erhalte. Einladungen, Informationen über Termine, Hausaufgaben, Fotos, Daten - mit einer einzigen versendeten Nachricht können auf diese Weise dutzende Menschen erreicht werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, Links in die E-Mails einzufügen und somit auf andere Informationen zu verweisen, die auf einen Klick allen zugänglich sind.
Der "Link" ist wohl ein zentraler Begriff, wenn man das Netzwerk Internet beschreiben möchte. Links helfen dem Benutzer dabei, ohne Suche das Passende zu finden, wenn sie beispielsweise thematisch verwandte Seite miteinander verbinden. Ganz gleich, ob es sich dabei um Unterhaltungs-, Informations- oder Einkaufsseiten handelt.
Besonders ist auch die Internationalität des Internets. Kein Medium zuvor konnte auf diese Weise alle Länder der Erde miteinander vernetzen und nie zuvor war ein derartiger, rasanter internationaler Austausch möglich.

1.

"Schreiben Sie in Ihrem Weblog einen Beitrag, in dem Sie folgende Frage beantworten: Welche Rolle spielt für Sie persönlich das Internet?"
Kurz nachdem ich diese Aufgabenstellung erhalten hatte, ging mein Modem kaputt und ich war plötzlich unfähig, die gegebenen Aufgaben zu erledigen. Das allein zeigt, welche bedeutende Rolle das Internet spielen kann.
Aber auch wenn ich keine derartigen Fragen zu beantworten habe, spielt das Internet für mich generell eine wichtige Rolle. Ich nutze es hauptsächlich als Kommunikationsmittel, um Kontakt zu Freunden zu halten, mit denen zu Telefonieren sehr kostspielig würde. Ich schreibe fast täglich E-Mails nach Spanien, Schweden, Japan, den USA oder Taiwan. Davon abgesehen nutze ich E-Mails, Messenger oder Internet-Foren aber auch als Alternative zu telefonischen Absprachen mit Freunden oder anderen Menschen, wenn ich diese mal nicht persönlich treffen kann.
Neben diesem Nutzen dient mir das Internet zur Unterhaltung (Lektüre von Online-Zeitungen oder -zeitschriften) und zur Information (Google, Online-Lexika), manchmal kaufe ich auch übers Internet ein oder informiere mich über Produkte und Preise. Auch das Online-Angebot von Kinoprogramm, Konzert- oder anderern Kulturterminen oder beispielsweise Rezepten finde ich sehr praktisch.
Eine besonders wichtige Rolle spielt das Internet für mich, wenn ich auf Reisen oder nicht zu Hause bin, dann gerate ich in eine regelrechte Abhängigkeit.

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